Buchstaben an Buchstaben reihen: Warum? Was ist Literatur und ist sie überhaupt? Was soll Literatur und soll sie denn irgendetwas?
Vor über zehn Jahren sorgte »Der Spiegel« mit seiner Compilation »Kanon lesenswerter Bücher«, zusammengestellt von Marcel Reich-Ranicki, für Aufsehen und fand bis heute viele Nachahmer. Übertitelt war die erfolgreiche Serie mit Reich-Ranickis Einschätzung »Literatur muss Spaß machen«. Ingo Munz teilt diese Einschätzung nicht ganz. Warum – das können Sie nachlesen in dem mittlerweile vollendeten Literarischen Verständnis.
Weiterlesen →
Was soll Literatur? (TV / ♫)
Aus gegebenem Anlass I
Aus gegebenem Anlass und ganz unkommentiert im Folgenden das Gedicht »Der kurze Atem des Vorsatzes«. Weiterlesen
Klappernde Türen zu Weihnachten
Von Heiligabend bis einschließlich zweitem Weihnachtsfeiertag können Sie auf ingomunz.com das komplette Hörstück »Das Türenkonzert« kostenfrei genießen. Weniger harmonisch und weihnachtlich, aber gewiss nicht uninteressanter geht es zu in »Ganz oben unterm Schnürboden«. Das weltweit erste multimediale Drama ist soeben fertiggestellt worden und kann hier gelesen, angesehen und gehört werden.
Wir lieben, wir lieben nicht (♫)
»These, Antithese, Synthese«, so heißt ein neues Gedicht von Ingo Munz. Erste Reaktionen fallen knapp und wohlwollend aus – eine verheerende Kombination! Einzig ein Kommentar, der fürchterlichste überhaupt, kam ein wenig länger daher: Das Gedicht erinnere an die experimentell-lautmalerischen Werke des Ernst Jandl. Nichts mehr also als billiger Eklektizismus? Was meinen Sie? Weiterlesen
Des Teufels General, die WAZ und das moralisierende hässliche Entlein (♫)

Er könne es nicht ausstehen, dieses »Seht ihr, hab ich’s nicht gesagt?« Denn wenn einer über Jahre und Jahrzehnte hinweg schreibe, so Ingo Munz, seine Meinung ungefragt kundtue, dann werde schon ab und an etwas dabei sein, was ihn später bestätige. Ein Souverän, ein wahrer Teiresias, habe allerdings zu schweigen, habe den erhobenen Zeigefinger in der Hosentasche zu lassen. Im Falle der Zeitungsdramolette »Des Teufels General, die WAZ und das moralisierende hässliche Entlein« bleibe einem aber nichts anderes übrig, als eine Ausnahme zu machen. Weiterlesen
Ganz oben unterm Schnürboden (TV / ♫)
Lovis Löwenthal, Ingo Munz und Johann Wolfgang von Goethe baumeln vom Schnürboden eines x-beliebigen deutschen Stadttheaters herab. – Dies ist das Setting für Ingo Munz` multimediales Drama »Ganz oben unterm Schnürboden«. Das Besondere an diesem Stück: Es ist eine Welturaufführung, denn es handelt sich wohl um das erste multimediale Drama überhaupt. Und, Sie können mitbestimmen, welche mutimedialen Inhalte den Stücktext flankieren und veranschaulichen. »Ganz oben unterm Schnürboden« ist im Entstehen begriffen. Es dient hauptsächlich der Illustration von Ingo Munz` literarischem Verständnis Drama.
Zum Stück →
Der Teufel im Erdenloch, ein Volksstück in zwei Akten

Ingo Munz glaube nun wirklich nicht daran, dass sich die Dinge nur immer wiederholten. In schwachen Momenten müsse er allerdings sehr genau Obacht geben, diesem abgeschmacktesten Credo der Postmoderne nicht anheimzufallen, beispielsweise dann, wenn einmal mehr ein über Jahrzehnte hinweg gern gesehener Geschäftspartner mehr oder minder urplötzlich und vollkommen willkürlich zum Schurken erklärt und die Ansicht vertreten wird, er habe es nicht besser verdient als wie ein Hase gejagt, als wie ein Schwein abgeschlachtet und letztlich wie eine Jagdtrophäe in aller Öffentlichkeit ausgestellt zu werden. Immer dann, so Ingo Munz, müsse er an den Teufel im Erdenloch denken. Weiterlesen
Gespräch über die Wolken
Wahrscheinlich, so Ingo Munz, handele es sich bei Gespräch über die Wolken nur um eine kleine und wohl ziemlich unbedeutende Geschichte. Sie sei klassisch aufgebaut, erstrecke sich in diesem Falle von »verzweifelt« nach »hoffnungsfroh«. Zwei Fragen habe er sich während dieser »Schreibübung« dennoch gestellt: Welchen Einfluss übt das Schriftbild auf den Leser aus? erstens, und zweitens: Gelingt es einen sehr langen Satz zu kreieren, der nicht nur halbwegs lesbar bleibt und nicht bloß aufzählt, sondern der auch im Stande ist eine Handlung voranzutreiben? Weiterlesen
Ein Auf- und ein Abgesang (♫)
Manchmal, so Ingo Munz, vermag man Gespräche mit sehr guten Freunden noch Wochen später regelrecht aufzusagen, sie zu protokollieren, sie nachzusingen. Lege man sich ins Zeug und übertreibe ein wenig hier, füge vielleicht dort ein Wörtchen hinzu, Weiterlesen
Himmelblaue Finsternis (♫)
Himmelblaue Finsternis, meint Ingo Munz, klinge ein bisschen wie ein bisschen schwanger und ein bisschen beschreibe es jene Zeiten, in denen Märchen noch nicht komplett von der Bildfläche verschwunden sind, die aber dazu neigen, Märchen nurmehr Anti-Märchen zu nennen. Das Projekt Anti-Märchen. Weiterlesen
Man sollte Griechenland ausplündern!
Man sollte Griechenland ausplündern! Man sollte alles zusammenklauben, was auf Ebay versteigert werden kann. Dann ginge man wieder. Dem Griechen würde es bestimmt nur wenig ausmachen, wenn man die Kaffeemaschine oder seinen Laptop mitnähme. Man müsste ihn nur in Ruhe lassen, dürfte ihn nicht anfassen, dürfte Gewehre und Kanonen nur vorzeigen, quasi zur Warnung: Stört uns nicht dabei, wie wir uns unseren Anteil holen! Weiterlesen
“Eine der besten Kurzgeschichten, die ich je gehört habe” (♫)
Vom Monodrama bis zum Dreiakter, von der Miniatur bis zum Roman, vom Distichon bis zum Sonettereigen: Ingo Munz hat sich vielen literarischen Spielarten mehrfach angenommen, hat mal experimentiert, mal haarfein ausgearbeitet. Bislang aber gibt es nur ein einziges Hörspiel: Das Projekt Türenkonzert. Geschrieben in der Vorweihnachtszeit des Jahres 2005, wurde es bis heute mehrfach interpretiert. Unter den zahlreichen Rezensionen finden sich ausschließlich wohlmeinende. Einige feiern das Türenkonzert mit Lobeshymnen. Weiterlesen
Lesung zur Eröffnung der »Philosophischen Praxis«
In dem direkt am “Borbecker Dom” gelegenen, mehrere hundert Jahre alten Fachwerkhaus, dort, in dem zu einem hölzernen Schmuckstück umgebauten Dachgeschoss, das die Bibliothek, den Schreibtisch sowie manch andere Preziose des ehemaligen Bundespräsidenten Karl Carstens beherbergt, dort trug Ingo Munz neben einigen älteren Gedichten auch zwei neue Werke vor. Weiterlesen
Der Sargbauer sprach
Kaum war die Erzählung »Der Sargbauer zu Fretter im Sauerland« fertiggestellt und gedruckt, da stand sie bereits im Mittelpunkt. Flankiert von allerlei Gedichten, präsentierte sie sich einem sehr ehrenwerten Publikum im Essener “Le chat noir”. Weiterlesen