Ingo Munz

Zurzeit

Ingo Munz, geboren 1973 in Erlenbach am Main, Sohn des Maschinenschlossers Bernd Munz. Lebt mit seiner kleinen Familie gerne im Ruhrgebiet. Derzeit Arbeit an dem Roman »Eine Liebe«, an kleiner Prosa sowie an der Etablierung von »Moving Literature«.

 

Letzte Veröffentlichungen:

An der Grenze, eine Graphic Novel über Alibihandlungen in dekadenten Gesellschaften. In: Unserheft, Texte und Bilder. Hrsg.: U. Helmbold, S. Michaelsen, I. Munz. Heft 2. Verlag Ingo Munz, Essen: 2016.

Vater werden. 50 Miniaturen über jene neun Monate, die uns zu Männern machen. Verlag Ingo Munz, Essen: 2015.

Unser Stupor itzt in Ödnis unterm bunt-gescheckten Firnis der Verführung. In: Unserheft, Texte und Bilder. Hrsg.: U. Helmbold, S. Michaelsen, I. Munz. Heft 1. Verlag Ingo Munz, Essen: 2014.

Das Nichts und die Liebe. Ein gänzlich humorloses, dafür durchaus politisches Erzählwerk. Verlag Ingo Munz, Essen: 2014.

Der Sargbauer zu Fretter im Sauerland. Ein Hörstück von Ingo Munz; Musik und Tonregie: Rudy Radu. Verlag Ingo Munz, Essen: 2013.

Klavierpoesie: Träumen, philosophieren, genießen: Zeitgenössische Lyrik, begleitet und veredelt von zeitgenössischer Komposition. Verlag Ingo Munz, Essen: 2013.

Die vier Jahreszeiten der Bundesrepublik Deutschland. In: Katalog zur Ausstellung »Die vier Jahreszeiten« in der Großen Kunstgalerie des Projektes ZKE auf der Zeche Königin Elisabeth in Essen (4.11.2012 bis 15.02.2013).

Hätte, Wenn und Aber. In: Stimmenwechsel. Poesie längs der Ruhr. Klartext-Verlag, Essen: 2010.

Das Türenkonzert (Inszenierte Lesung mit Traugott Buhre). Verlag Stimmbuch, Köln: 2008.

 

Werdegang

Portrait Ingo Munz (Kohlezeichnung, Burak Derinel, Istanbul, 2004)

Portrait Ingo Munz (Kohlezeichnung, Burak Derinel, Istanbul, 2004)

Geboren 1973 im unterfränkischen Erlenbach am Main. Vater: Maschinenschlosser, unprätentiös, dionysisch, gesellig, beflissen, verstorben. Mutter: Chemiearbeiterin, apollinisch, bestimmend. Schwester: Krankenschwester, irdisch, romantisch, gesammelt. Kindheit: froh, liebevoll. Jugend: Fußball. Schule: netter Zeitvertreib. Arbeit als Leergut-Regent (Bauer-Markt), Telefoninterviewer (Meinungsforschungsinstitut Töpfer), Chemiearbeiter (AKZO Nobel), Sport-Reporter (Sportmagazin Pfiff), Unkraut-Jäter (Zahnarzt Dr. Bartels). Rucksack-Reisen nach Frankreich (stressig), Spanien (fruchtig), England (spannend), Skandinavien (beherrscht), Österreich (kauzig), Schweiz (kontrolliert), Benelux (gesellig) und immer wieder Italien (liebig).

1992 Übersiedelung ins Ruhrgebiet: kulturschockerig. Immatrikulation Wirtschaftswissenschaften an der UGH Essen: Staunen, Überforderung, Misanthropie, Ekel; verbrachte Zeit im Hörsaal: ca. siebzehn Stunden. Arbeit als Nachtportier (Hotel Ambassador, Essen), Postbote (Deutsche Post AG, Essen), Nudeleinsortierer (REAL SB-Warenhaus GmbH, Essen-Altendorf), Handelsfachpacker (Hans Soldan GmbH, Essen), Kaufmännischer Angestellter, Controlling/EDV (Karstadt AG, Essen-Vogelheim). Erste Schreibversuche. Exmatrikulation Wirtschaftswissenschaften, Immatrikulation Psychologie (UGH Wuppertal) und Informationstechnik (UGH Duisburg): verbrachte Zeit in den Hörsälen: rund fünf Stunden.

Portrait von Ingo Munz (Aquarell, Kugelschreiber, Volker Troche, Essen, 2010)

Portrait Ingo Munz (Aquarell, Kugelschreiber, Volker Troche, Essen, 2010)

1998 Gründung des Essener Philosophenclubs »Die Eule«. Arbeit als PR- und IT-Berater (Roseco GmbH, Essen, bankrott) Technischer Redakteur (Q-in-Media, Krefeld, nicht mehr existent). Exmatrikulation Informationstechnik, Immatrikulation Angewandte Kommunikations- und Medienwissenschaften an der UGH Duisburg: verbrachte Zeit in den Hörsälen: rund dreihundert Stunden: wegweisend, spannend, freundschafterig; Überforderung durch Lektüre von u.a. G. Simmel, M. Weber, M. Foucault und die generelle Verweigerung, logisch denken zu wollen. Arbeit als Börsentexter (ISI AG, Bochum) und freier Journalist (Rheinische Post in Düsseldorf/Duisburg, Sport1.de, Freitag, Westdeutsche Allgemeine Zeitung in Essen), Süddeutsche Zeitung: allmähliche Entwicklung von tagespolitischem Desinteresse und Medienabscheu. Erste literarische Veröffentlichungen.

2002 Abbruch sämtlicher halbherziger Bemühungen, einen Beruf erlernen zu wollen (zweitbeste Entscheidung im Leben). Seitdem: Kaufmännischer Angestellter (18 Stunden/Woche) bei der Karl und Veronica Carstens-Stiftung: Online-Redaktion. Gründung der »Bewegung Amorkratie. Jetzt!«. Fortwährendes Verfassen literarischer Texte (Prosa, Drama, Lyrik). Zahlreiche Lesungen und Veröffentlichungen. 2009 Vaterschaft: Beste Entscheidung im Leben.
2013 Gründung des Verlag Ingo Munz. 2014 Gründung der Zeitschrift Unserheft: Wörter + Bilder.

Werkübersicht und Werkproben unter www.ingomunz.com/werkübersicht.

Essen, am 30. Juni 2016
Ingo Munz

Westfälischer Anzeiger, 30. Januar 2017, von Caroline Drees

»Gefühlvoll, greifbar und echt«

Nachbericht zur Prosa-Lesung in der Hammer Galerie der Disziplinen. „Ich kann nur immer wieder sagen: Es kann sich jeder glücklich schätzen, der diesen Abend miterleben durfte“, erklärte Wolfgang Pötter immer wieder. Und auch der Rest des Publikums ging begeistert, aber auch nachdenklich nach Hause.

Der Artikel als PDF

Heimatdesign-Magazin, Sommer 2015, von Volker K. Belghaus

»Liebe undsoweiter«

Ein sehr wohlmeinender und professioneller Blick auf den Verlag und den Schriftsteller Ingo Munz, insbesondere auf »Das Nichts und die Liebe«.

Der Artikel im Magazin-Betrachter »issuu.com«

WAZ, 11.03.2015, von Dr. Marcel Groels

»Schreibe ich nicht, bin ich nicht«

Ein Interview für die Webseite »Fabelhafte Bücher« mit ziemlich interessanten Fragen von Marcel Gröls.

Das Interview www.Fabelhafte-Buecher.de

WAZ, 14.10.2014, von Dagmar Schwalm

»Für den Autor Ingo Munz zählt das Nichts und die Liebe«

»Er wollte schon Fußballer werden und Philosoph: Heute zählt für den Essener Autor Ingo Munz vor allem – die Freiheit und die Herzensbildung«, meint die Journalistin Dagmar Schwalm

Zum Artikel auf der Webseite der WAZ

Woll-Magazin, Herbst 2014, von Stefan Schröder

»Der Dichter Ingo Munz hat ein bezauberndes Hörstück geschrieben.«

Interview mit einigen Gedanken zum Sargbauer-Hörstück, zum Thema Handwerk und dem Leben auf dem Dorf.

Das Interview als PDF

Bredeney Informer, August 2014, von Bernhard W. Pleuser

»Papa, du bist ein Dichter!«

Artikel mit vielsagendem Unterton über die Gründung des »Verlag Ingo Munz«, über den Roman »Das Nichts und die Liebe« sowie über den Dichterkerker.

Der Artikel als PDF

Bitte lesen Sie auch das literarische Verständnis von Ingo Munz. Es ist eingeteilt in die Kapitel Lyrik, Prosa und Drama.

Vita of Ingo Munz

Born 1973 in Erlenbach/Main, Bavaria, Germany. Father: Mechanic, unpretentious, dionysiac, gregarious, assiduous, deceased. Mother: Chemical Worker, apollonian, assertive. Sister: Nurse, earthly, romantic. Childhood: Happy, affectionate. May and youth: Football. School: Pastime. Work as “King of Empties” (Bauer-Markt), Telephone Interviewer (Meinungsforschungsinstitut Töpfer), Chemical Worker (AKZO Nobel), Sports Reporter (Sportmagazin Pfiff) and Weeder (Dentist Dr Bartels). Backpacking to France (stressful), Spain (fruity), England (exciting), Scandinavia (restrained), Austria (grumpy), Switzerland (seriously relaxed), Benelux (gregarious) and again and again Italy (charming).

Portrait Ingo Munz (Radierung, Volker Troche, Essen, 2016)

Portrait Ingo Munz (Radierung, Volker Troche, Essen, 2016)

1992 emigration to the Ruhrgebiet: cultural shock. Registration for Economic Sciences at the University of Essen: Amazement, overwhelming, misanthropy, disgust; time spent in lecture hall: About seventeen hours. Work as Night Clerk (Hotel Ambassador), Postman (Deutsche Post AG), Sorter of noodles (REAL SB-Warenhaus GmbH), Packaging Technologist (Hans Soldan GmbH), Commercial Clerk (Controlling/Data Processing at Karstadt AG. First attempts at writing (awkward and unpublished). Quitting Economic Sciences, registering for Psychology (University of Wuppertal) and Information Engineering (University of Duisburg): Time spent in lecture hall: About five hours.

1998 foundation of the Club of Philosophers »Die Eule«. Work as PR- and IT-Consultant (Roseco GmbH), Technical Writer (Q-in-Media, Krefeld). Quitting Information Engineering, Registration Applied Communication and Media Sciences at the University of Duisburg: Time spent in lecture hall: Round about three hundred hours: Groundbreaking, exciting, friendshiply; overwhelmed by reading amongst others, G. Simmel, M. Weber, M. Foucault and by the general refusal to think logically. Work as Stock Exchange Writer (ISI AG) and as Journalistic Freelancer (Rheinische Post, Sport1.de, Freitag, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung): Gradual development of disinterest in daily politics and abhorrence of the media. First literary publications.

2002 abandonment of all halfhearted efforts to learn the proper profession (second best decision in life). Since then: Administration Clerk (20 hours/week) at the Karl and Veronica Carstens Foundation: Editorial Department. Foundation of the »Bewegung Amorkratie. Jetzt!«. Continuous composing of literary words (prose, drama, lyrics). Various lectures and publications. 2009 fatherhood: Best decision in life.
2013 Foundation of the publishing house Verlag Ingo Munz. 2014 Foundation of the magazine Unserheft: Words + images.

Works and samples under: www.ingomunz.com/werkübersicht.

Essen, 30th of June 2016
Ingo Munz

3 Kommentare

  1. Der Dichter ganz prosaisch.
    Sowie schwarz-weiß und in Farbe.

  2. „Das Türenkonzert“ – habe jedes Wort genossen. Mitgefiebert, mitgefühlt, mitgelacht. Ein bezauberndes Hörspiel. Danke!

  3. … der BESTE Werdegang, den ich je gelesen habe… muss meinen eigenen mal überarbeiten 😉

Ihr Kommentar ist erwünscht, nur zu!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Prosa, Drama, Lyrik: Zeitgenössische Literatur und Lesungen. Die Seite über den Dichter und Schriftsteller Ingo Munz. Kostenlose und preiswerte Hörbücher, Hörspiele, Hörstück, Erzählungen, Romane, Gedichte, das besondere Geschenk.