Artikel getaggt mit "Der Sargbauer zu Fretter im Sauerland"

Einfach mal liegen bleiben: Der Online-Shop des Verlag Ingo Munz

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Ein Dichter sollte dichten, er sollte denken, nachdenken, lesen, viel lesen, ganz viel lesen, essen, trinken, viel trinken, mit der U-Bahn fahren, Hosen kaufen; er sollte dann und wann bei seiner Mutter anrufen, dann und wann den Müll hinunter bringen und eventuell mal Socken flicken, so sie denn wollen und rot sind; er sollte mal am Herd drehen und mit Klaus Betzl ein Bier trinken, John Cage hören und so weiter und so fort. Einen Online-Shop sollte er aber nicht aufsetzen. Er sollte die Finger davon lassen! Er sollte andere damit beauftragen. Fehlt es dem Dichter hierfür an Geld, was ja...

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Vier und eine Überraschung

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Wir machen es dann mal so wie die Großen und schnüren ein Bündel, das Bündel »Vier und eine Überraschung«! Statt 58 Euro 90 zahlen Sie nur 48 Euro 90, natürlich versandkostenfrei. Sie sparen satte 10 Euro und erhalten obendrein eine nicht alltägliche, exklusive Überraschung*. * Bei der exklusiven Überraschung kann es sich um Vielerlei handeln: beispielsweise um ein handgeschriebenes und unveröffentlichtes Gedicht, eine CD mit noch nicht veröffentlichten Geschichten oder Gedichten, eine Freikarte für eine Veranstaltung, ein Essen (mysteriös) oder doch noch etwas gänzlich anderes, von dessen...

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Der Sargbauer ist da!

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Ist etwas geschehen? Es wird doch nicht etwa irgendetwas geschehen sein? Estragon wahrscheinlich, vielleicht auch Wladimir, also die beiden „Helden“ aus »Warten auf Godot«, vielleicht aber auch Molloy oder Murphy oder meinetwegen Winnie – ich erinnere mich nicht mehr genau, wem seiner Protagonisten Samuel Beckett diese Fragen in den Mund gelegt hat und ob mein „Zitat aus dem Gedächtnis“ dem originalen Wortlaut nur halbwegs gerecht wird. Wichtig ist an dieser Stelle einzig diese sprichwörtlich gewordene Beckett-Stimmung: Ja ist denn etwas passiert, etwas von Belang? Etwas, das mich kratzen...

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Der Sargbauer zu Fretter im Sauerland

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Ich wollte eigentlich nur eine Geschichte schreiben über den Beruf des Sargbauers, wollte wissen, was es mit einem anstellt, wenn man tagtäglich Särge zu bauen hat. Ich recherchierte gut, suchte Zimmermannsleute, Tischler und Särgebauer auf, sah ihnen während der Arbeit auf die Finger und war sicher, über diese Beschäftigung und natürlich über das Schreiben wie eigentlich immer recht ordentlich in die Gefühlswelt des Protagonisten einzutauchen zu können. Anfangs bestätigten sich alle Erfahrungen und ich hatte meine Geschichte im Griff. Dann aber driftete sie mehr und mehr hinaus aus der...

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Raum für den Sargbauer

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Der Erzähler weilt in Raum A, erzählt aber meist von der Zeit, da er sich in Raum B aufhielt, und zwar beobachtend, wie Raum A fertiggestellt wird. Bisweilen gräbt er in der Vergangenheit und erzählt von Raum C und D. Der beobachtete Erbauer des Raumes A befindet sich, freilich, meist in Raum B, entzieht sich aber dann und wann der Beobachtung durch den Erzähler und begibt sich in Raum E. – Das Seminar »Text und Raum« an der Fachhochschule Münster. Was anmutet wie eine Textaufgabe sind in Wirklichkeit Orte der Handlung des Hörstücks »Der Sargbauer zu Fretter im Sauerland«. StudentInnen des...

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Der »Brief aus dem Verlag Ingo Munz«

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Etwa vier Mal im Jahr gedenken wir, Sie über die Neuigkeiten aus dem Verlag und bisweilen auch aus der Welt der Literatur (Buchempfehlungen, Interviews, Veranstaltungen) zu informieren. Tragen Sie sich in den »Brief aus dem Verlag Ingo Munz« ein:     Sehr gerne können Sie in den bisherigen »Briefen aus dem Verlag Ingo Munz« stöbern: Der erste »Brief aus dem Verlag Ingo Munz«, vom 19. Juni 2014 Der zweite »Brief aus dem Verlag Ingo Munz«, vom 12. Oktober 2014 Der dritte »Brief aus dem Verlag Ingo Munz«, vom 14. Dezember 2014 Der vierte »Brief aus dem Verlag Ingo Munz«, vom 12. April...

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Der Sargbauer sprach

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Kaum war die Erzählung »Der Sargbauer zu Fretter im Sauerland« fertiggestellt und gedruckt, da stand sie bereits im Mittelpunkt. Flankiert von allerlei Gedichten, präsentierte sie sich einem sehr ehrenwerten Publikum im Essener „Le chat noir“.   Reklame Liebe Freunde, Förderer und Gäste des Le chat noir, „Man sieht/trifft sich immer zweimal im Leben“ – so lautet eine gemeinhin bekannte Redensart, die sich in mehrerlei Hinsicht, etwa vor dem Hintergrund des kategorischen Imperativs, auslegen läßt. Spannend finde ich es – und das ist die von mir intendierte Lesart...

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Prosa, Drama, Lyrik: Zeitgenössische Literatur und Lesungen. Die Seite über den Dichter und Schriftsteller Ingo Munz. Kostenlose und preiswerte Hörbücher, Hörspiele, Hörstück, Erzählungen, Romane, Gedichte, das besondere Geschenk.