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Bei Tageslicht betrachtet – jetzt lieben!

Die Hymne der Amorkratie

 

Die Hymne der Amorkratie: Jetzt lieben!

Wer musste ihn noch nicht schlucken, den Vorwurf, man schließe zu sehr von sich auf andere? Heute und jetzt, da das »Ich« auf Hochhaushöhe angewachsen ist, lauert der Kluge devot im Eck und nimmt scheinbar unbeteiligt und scheinheilig bescheiden zur Kenntnis, wenn anderen das eigene Machwerk gefällt. Sehr aufrichtig dagegen erzähle ich mir von meiner Miniatur »Bei Tageslicht betrachtet – jetzt lieben!«. Sie macht etwas mit mir, sie führt mich hin zu besseren Gedanken, sie tut mir gut. Es würde mich doch sehr wundern, denke ich, wenn es anderen nicht ähnlich ergehe.

»Bei Tageslicht betrachtet« entstand im Frühjahr 2006. Zu dieser Zeit gediehen eine ganze Reihe weiterer Miniaturen, teils sehr groteske im Stile des Daniil Charms, teils Miniaturen voller Sendungsbewusstsein im Sinne der Amorkratie. Im Vorfrühling 2012 ist »Bei Tageslicht betrachtet« vertont worden. Die Musik stammt von Volker Troche: Melody for Poetry I, eingelesen hat es der Autor.

Die Hymne der Amorkratie: Bei Tageslicht betrachtet

von Die Flurpoeten

2 Kommentare

  1. Was soll man da noch kommentieren?
    Schließe mich der Einfachheit halber einfach an: Liebe. Jetzt!
    P.S.: Besonders wunderbar sind die Zahnbürsten.

  2. Liebe . Jetzt ! …und bis zum letzten Schluck !