Ingo Munz: Leben und Wirken. Die Philosophie: Sei frei und echt

 

und krieche Verlegern und Literaturfunktionären nicht in den Arsch!

Ingo Munz: Kohlezeichnung von Burak Derinel

Portrait Ingo Munz. Kohlezeichnung von Burak Derinel, 2004.

Zurzeit

Ingo Munz, geboren 1973 in Erlenbach am Main, Sohn des Maschinenschlossers Bernd Munz. Lebt mit seiner kleinen Familie seit einem Vierteljahrhundert im Ruhrgebiet. Derzeit Arbeit an dem Roman »Nur eine Liebe« sowie an kleineren Prosastücken.

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Werkübersicht und Werkproben unter www.ingomunz.com/werkübersicht

Presseinformationen zu Ingo Munz, Vita, Veröffentlichungen, frei verwendbare Portraits, hier als PDF.

Wichtigste Veröffentlichungen

Enter. In: A. Weber, K. Moritzen (Hrsg.): Tausend Bilder und eins. Comic als ästhetische Praxis in der postmigrantischen Gesellschaft, Bielefeld: transcript Verlag 2017, S. 366-369.

In der Niederlage liegt eine Würde, die dem Sieg kaum zusteht – Geschichten aus Ruhrgebiet. Verlag Ingo Munz, Essen: 2017.

An der Grenze, eine Graphic Novel über Alibihandlungen in dekadenten Gesellschaften. In: Unserheft, Texte und Bilder. Hrsg.: U. Helmbold, S. Michaelsen, I. Munz. Heft 2. Verlag Ingo Munz, Essen: 2016.

Vater werden. 50 Miniaturen über jene neun Monate, die uns zu Männern machen. Verlag Ingo Munz, Essen: 2015.

Unser Stupor itzt in Ödnis unterm bunt-gescheckten Firnis der Verführung. In: Unserheft, Texte und Bilder. Hrsg.: U. Helmbold, S. Michaelsen, I. Munz. Heft 1. Verlag Ingo Munz, Essen: 2014.

Das Nichts und die Liebe. Ein gänzlich humorloses, dafür durchaus politisches Erzählwerk. Verlag Ingo Munz, Essen: 2014.

Der Sargbauer zu Fretter im Sauerland. Ein Hörstück von Ingo Munz; Musik und Tonregie: Rudy Radu. Verlag Ingo Munz, Essen: 2013.

Klavierpoesie: Träumen, philosophieren, genießen: Zeitgenössische Lyrik, begleitet und veredelt von zeitgenössischer Komposition. Verlag Ingo Munz, Essen: 2013.

Die vier Jahreszeiten der Bundesrepublik Deutschland. In: Katalog zur Ausstellung »Die vier Jahreszeiten« in der Großen Kunstgalerie des Projektes ZKE auf der Zeche Königin Elisabeth in Essen (4.11.2012 bis 15.02.2013).

Hätte, Wenn und Aber. In: Stimmenwechsel. Poesie längs der Ruhr. Klartext-Verlag, Essen: 2010.

Das Türenkonzert (Inszenierte Lesung mit Traugott Buhre). Verlag Stimmbuch, Köln: 2008.

Über Durkheim nach Duisburg – Ein Lustspiel in drei Akten. In: T. Fremer, H. Ostwald, M.S. Kleiner (Hrsg.): Kulturbuch quadratur. Heft 4 (Stadt Blicke), Duisburg: FKO Verlag 2002, S. 105-108.

Der Westfälische Anzeiger zu Ingo Munz

»Gefühlvoll, greifbar und echt«

Nachbericht zur Prosa-Lesung in der Hammer Galerie der Disziplinen.

„Ich kann nur immer wieder sagen: Es kann sich jeder glücklich schätzen, der diesen Abend miterleben durfte“, erklärte Wolfgang Pötter immer wieder. Und auch der Rest des Publikums ging begeistert, aber auch nachdenklich nach Hause.

Erschienen in:
Westfälischer Anzeiger, 30.01.2017
von Caroline Drees

Der Artikel als PDF

Fabelhafte Bücher interviewt Ingo Munz

»Schreibe ich nicht, bin ich nicht«

Ein Interview für die Webseite »Fabelhafte Bücher« mit ziemlich interessanten Fragen von Marcel Gröls und weiterer Aufklärung, was die Philosophie bedeutet: Sei frei und echt.

Erschienen in:
Fabelhafte Bücher, 11.03.2015
von Dr. Marcel Groels

Das Interview auf www.Fabelhafte-Buecher.de

Werdegang

Geboren 1973 im unterfränkischen Erlenbach am Main. Vater: Maschinenschlosser, unprätentiös, dionysisch, gesellig, beflissen, verstorben. Mutter: Chemiearbeiterin, apollinisch, bestimmend. Schwester: Krankenschwester, irdisch, romantisch, gesammelt, verstorben. Kindheit: froh, liebevoll. Jugend: Fußball. Schule: netter Zeitvertreib. Arbeit als Leergut-Regent (Bauer-Markt), Telefoninterviewer (Meinungsforschungsinstitut Töpfer), Chemiearbeiter (AKZO Nobel), Sport-Reporter (Sportmagazin Pfiff), Unkraut-Jäter (Zahnarzt Dr. Bartels). Rucksack-Reisen nach Frankreich (stressig), Spanien (fruchtig), England (spannend), Skandinavien (beherrscht), Österreich (kauzig), Schweiz (kontrolliert), Benelux (gesellig) und immer wieder Italien (liebig).

1992 Übersiedelung ins Ruhrgebiet: kulturschockerig. Immatrikulation Wirtschaftswissenschaften an der UGH Essen: Staunen, Überforderung, Misanthropie, Ekel; verbrachte Zeit im Hörsaal: ca. siebzehn Stunden. Arbeit als Nachtportier (Hotel Ambassador, Essen), Postbote (Deutsche Post AG, Essen), Nudeleinsortierer (REAL SB-Warenhaus GmbH, Essen-Altendorf), Handelsfachpacker (Hans Soldan GmbH, Essen), Kaufmännischer Angestellter, Controlling/EDV (Karstadt AG, Essen-Vogelheim). Erste Schreibversuche. Exmatrikulation Wirtschaftswissenschaften, Immatrikulation Psychologie (UGH Wuppertal) und Informationstechnik (UGH Duisburg): verbrachte Zeit in den Hörsälen: rund fünf Stunden.

1998 Gründung des Essener Philosophenclubs »Die Eule«. Arbeit als PR- und IT-Berater (Roseco GmbH, Essen, bankrott) Technischer Redakteur (Q-in-Media, Krefeld, nicht mehr existent). Exmatrikulation Informationstechnik, Immatrikulation Angewandte Kommunikations- und Medienwissenschaften an der UGH Duisburg: verbrachte Zeit in den Hörsälen: rund dreihundert Stunden: wegweisend, spannend, freundschafterig; Überforderung durch Lektüre von u.a. G. Simmel, M. Weber, M. Foucault und die generelle Verweigerung, logisch denken zu wollen. Arbeit als Börsentexter (ISI AG, Bochum) und freier Journalist (Rheinische Post in Düsseldorf/Duisburg, Sport1.de, Freitag, Westdeutsche Allgemeine Zeitung in Essen, Süddeutsche Zeitung). Allmähliche Entwicklung von tagespolitischem Desinteresse und Medienabscheu. Erste literarische Veröffentlichungen.

Ingo Munz, Portrait von Volker Troche (Aquarell, Kugelschreiber)

Portrait Ingo Munz (Aquarell, Kugelschreiber, Volker Troche, Essen, 2010)

Ingo Munz: Radierung von Volker Troche

Portrait Ingo Munz. Radierung von Volker Troche, 2016.

2002 Abbruch sämtlicher halbherziger Bemühungen, einen Beruf erlernen zu wollen (zweitbeste Entscheidung im Leben). Seitdem: Kaufmännischer Angestellter (18 Stunden/Woche) bei der Karl und Veronica Carstens-Stiftung: Online-Redaktion. Gründung der »Bewegung Amorkratie. Jetzt!«. Fortwährendes Verfassen literarischer Texte (Prosa, Drama, Lyrik). Zahlreiche Lesungen und Veröffentlichungen. 2009 Vaterschaft: Beste Entscheidung im Leben.
2013 Gründung des Verlag Ingo Munz. 2014 Gründung der Zeitschrift Unserheft: Wörter + Bilder. 2015 Verzicht auf Mobiltelefon/Smartphone: Drittbeste Entscheidung im Leben.

Essen, am 17. Januar 2019
Ingo Munz

Heimatdesign über Ingo Munz

»Liebe undsoweiter«

Ein sehr wohlmeinender und professioneller Blick auf den Verlag und den Schriftsteller Ingo Munz, insbesondere auf »Das Nichts und die Liebe«.

Erschienen in:
Heimatdesign-Magazin, Sommer 2015
von Volker K. Belghaus

Der Artikel im Magazin-Betrachter »issuu.com«

Der Bredeney Informer zu Ingo Munz

»Papa, du bist ein Dichter!«

Artikel mit vielsagendem Unterton über die Gründung des »Verlag Ingo Munz«, über den Roman »Das Nichts und die Liebe«, über Leben und Wirken sowie den Dichterkerker.

Erschienen in:
Bredeney Informer, August 2014
von Bernhard W. Pleuser

Der Artikel als PDF


Vita of Ingo Munz

Born 1973 in Erlenbach/Main, Bavaria, Germany. Father: Mechanic, unpretentious, dionysiac, gregarious, assiduous, deceased. Mother: Chemical Worker, apollonian, assertive. Sister: Nurse, earthly, romantic, deceased. Childhood: Happy, affectionate. May and youth: Football. School: Pastime. Work as “King of Empties” (Bauer-Markt), Telephone Interviewer (Meinungsforschungsinstitut Töpfer), Chemical Worker (AKZO Nobel), Sports Reporter (Sportmagazin Pfiff) and Weeder (Dentist Dr Bartels). Backpacking to France (stressful), Spain (fruity), England (exciting), Scandinavia (restrained), Austria (grumpy), Switzerland (seriously relaxed), Benelux (gregarious) and again and again Italy (charming).

1992 emigration to the Ruhrgebiet: cultural shock. Registration for Economic Sciences at the University of Essen: Amazement, overwhelming, misanthropy, disgust; time spent in lecture hall: About seventeen hours. Work as Night Clerk (Hotel Ambassador), Postman (Deutsche Post AG), Sorter of noodles (REAL SB-Warenhaus GmbH), Packaging Technologist (Hans Soldan GmbH), Commercial Clerk (Controlling/Data Processing at Karstadt AG. First attempts at writing (awkward and unpublished). Quitting Economic Sciences, registering for Psychology (University of Wuppertal) and Information Engineering (University of Duisburg): Time spent in lecture hall: About five hours.

1998 foundation of the Club of Philosophers »Die Eule«. Work as PR- and IT-Consultant (Roseco GmbH), Technical Writer (Q-in-Media, Krefeld). Quitting Information Engineering, Registration Applied Communication and Media Sciences at the University of Duisburg: Time spent in lecture hall: Round about three hundred hours: Groundbreaking, exciting, friendshiply; overwhelmed by reading amongst others, G. Simmel, M. Weber, M. Foucault and by the general refusal to think logically. Work as Stock Exchange Writer (ISI AG) and as Journalistic Freelancer (Rheinische Post, Sport1.de, Freitag, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung): Gradual development of disinterest in daily politics and abhorrence of the media. First literary publications.

2002 abandonment of all halfhearted efforts to learn the proper profession (second best decision in life). Since then: Administration Clerk (20 hours/week) at the Karl and Veronica Carstens Foundation: Editorial Department. Foundation of the »Bewegung Amorkratie. Jetzt!«. Continuous composing of literary words (prose, drama, lyrics). Various lectures and publications. 2009 fatherhood: Best decision in life.
2013 Foundation of the publishing house Verlag Ingo Munz. 2014 Foundation of the magazine Unserheft: Words + images. 2015 abstinence of any mobile/smartphone (third best decision in life).

Works and samples under: www.ingomunz.com/werkübersicht.

Essen, 17th of January 2019
Ingo Munz

Die WAZ zu Ingo Munz

»Für den Autor Ingo Munz zählt das Nichts und die Liebe«

»Er wollte schon Fußballer werden und Philosoph: Heute zählt für den Essener Autor Ingo Munz vor allem – die Freiheit und die Herzensbildung«, meint die Journalistin Dagmar Schwalm.

Erschienen in:
WAZ, 14.10.2014
von Dagmar Schwalm

Zum Artikel auf der Webseite der WAZ

Das WOLL-Magazin zu Ingo Munz

»Der Dichter Ingo Munz hat ein bezauberndes Hörstück geschrieben.«

Interview mit einigen Gedanken zum Sargbauer-Hörstück, zum Thema Handwerk und dem Leben auf dem Dorf.

Erschienen in:
Woll-Magazin, Herbst 2014
von Stefan Schröder

Das Interview als PDF

Kommentare

4 Kommentare

  1. Der Dichter ganz prosaisch.
    Sowie schwarz-weiß und in Farbe.

  2. „Das Türenkonzert“ – habe jedes Wort genossen. Mitgefiebert, mitgefühlt, mitgelacht. Ein bezauberndes Hörspiel. Danke!

  3. … der BESTE Werdegang, den ich je gelesen habe… muss meinen eigenen mal überarbeiten ;)

  4. Hallo,

    schau mal auf unserer Web-Site unter „ZORMM“, was wir so in den letzten 25 Jahren
    gemacht haben.
    Bei ARKA Verlag auch Bücher über Frankreich, Italien (Sardinien und Sizilien),
    Irland, Schottland usw.
    Bis die Tage
    Ulrich