Szmaty Taty: Klavierpoesie im »Vernähten Paradies«

Eine Rauminstallation des Essener Künstlers Eugen Bednarek

 

Das vernähte Paradies, auf Polnisch »Szmaty Taty«, ist eine Rauminstallation des Essener Künstlers Eugen Bednarek. Über 6000 Fetzen, ursprünglich von seinen Malschülern benutzt, um die Paletten und Staffeleien nach dem Unterricht zu säubern, verhängen den ehemaligen Maschinenraum des Schacht Emil zu Gänze.

Ohnehin bereits ein äußerst auratischer Ort, wird die Maschinenhalle durch Bednareks Installation zu einem gleichermaßen inspirierenden wie verstörenden Raum. Eugen Bednarek: »Es geht um die Diskrepanz zwischen Lebensbejahung und schlechtem Gewissen.« Ein besserer Ort für das dritte und wahrscheinlich letzte Konzert von Klavierpoesie ist nicht vorstellbar.

Bildergalerie

vom Auftritt am Sonntag, den 22. Juni 2014.
Die Fotografien stammen von Eugen Bednarek.

Beinahe täglich begleitet mich Klavierpoesie und stets gibt es Neues zum Schmunzeln, Schmelzen und Nachsinnen. Die schöne Stimme in Kombination mit Alexandras fabelhaftem Klavierspiel ist Teil meines Alltags geworden.

Tatjana

Was sich nach harmloser Sonntagnachmittagsunterhaltung anhört, entpuppt sich als philosophierender Blick auf nicht weniger als das Leben – mit prächtigem Pathos, aber auch mit Arschloch-Qualitäten

Stefan Michaelsen

Kommunikationsdesigner

Weitere Informationen und Hörproben unter: www.ingomunz.com/klavierpoesie
sowie auf Facebook unter: https://www.facebook.com/Klavierpoesie

Und in dem Artikel »Klaus Betzl filmt Klavierpoesie«

Besuchen Sie bitte auch die Homepage des Projektes ZKE (Zusammen Kunst erleben) mit weiteren Bildergalerien zu Klavierpoesie.

Videos von Klavierpoesie

Weitere Videos in unserem Youtube-Kanal.

Ein Hauch von Aufklärung darüber, wie Klavierpoesie arbeitet, eingepackt in ein Werbevideo zu seinem Auftritt. 
Mit: »Die Kunst  – ein kleiner Auf- und ein noch größerer Abgesang«

So richtig romantisch ist die Welt erst dann, wenn wir mindestens sieben Milliarden Menschen ungesühnt lieben dürfen, heißt es in dem Roman »Das Nicht und die Liebe«. Dagegen ist dieses kleine Gedicht ein echtes Loblied auf die zweieinige Liebe.

Arbeiten von morgens bis abends, das Haar über Lichtungen kämmen und zusehen, wie das Meer an Möglichkeiten schrumpft auf eine armselige Pfütze des Selbstmitleids. Vorsicht! Dichtung kann auch runterziehen!