#Liebe: Der Roman mit dem Mut zur Meinung

 

Über braven Anstand und den Willen zur Veränderung,
Über das Leben und die Liebe – vom Anfang bis zum Ende.

#Liebe. Der Roman mir dem Mut zur Meinung

Dein Roman ist das Beste, was ich in den letzten Jahren gelesen habe! Für mich persönlich ein absolut positiver Gewinn. Die Lektüre hat meinen Geist beflügelt – welch wohltuende Labsal.

Benjamin Schmidt

Autor

Das wird ein großer Roman …

Klaus Märkert

Schriftsteller, & Lektor von #Liebe

Die Story des Romans

Sie geht frühstücken mit ihrer Mama, sagt Anna. In Wahrheit füttert sie die bettlägerige Mutter. Sie bepflanzt ihren Balkon, dass die Blumen zur Nachbarschaft sich neigen. Für ihre Haltungen wird Anna ein Leben lang geliebt. Aber da sind auch andere Menschen …
Ein Roman über braven Anstand und den Willen zur Veränderung, über das Leben und die Liebe – vom Anfang bis zum Ende.

Zeichnung zu #Liebe, Der sterbende Greis, von Benjamin Schmidt

Die Zeichnung »Der sterbende Greis« stammt von Benjamin Schmidt, der auch den Satz und die Gestaltung des Romans besorgte.

Die Frage

Leser: Du kannst so schön formulieren, warum schreibst du derart bizarr?

Munz: Weil du es genau so lesen willst, auch wenn du es nicht zugibst, noch nicht.

Die Perspektive 

#Liebe ist die Geschichte zweier Liebender, flankiert von dem, was ewig bleibt: Das Kunstwerk und die Erinnerung an Menschen, die Haltung bewahrt haben. Eine Hommage an die Gedankenwelt, eine Abkehr von der Scham.

Ich wollte eine Sogwirkung beim Leser und weniger formvollendete Sätze.
Ich wollte keine elitäre Sprache, dafür den Mut zur Meinung.

Ingo Munz

Die Roman-Trilogie

#Liebe ist der zweite Teil einer Roman-Trilogie zum großen und unerschöpflichen Thema Liebe.
Der erste Teil erschien 2014 und heißt Das Nichts und die Liebe.

Passagen aus #Liebe

»Ein Geheimnis sind unsere Gedanken, unsere Gedankenspiele. Ich der Regisseur – und ich das Publikum. Ich muss nicht jedes deiner Schauspiele kennen – und ich werde dir nicht alle meine Stücke uraufführen. Ein paar Geheimnisse bewahren, das erhält die Spannung. Ja, lass uns nicht einander aussaugen, auspressen und erpressen dann, wenn wir alles voneinander wissen, unsere Schwächen und Komplexe, unsere Lüste, Laster und Launen. Wieso lieben den Baum wir? Weil er immer da ist, zuverlässig, und dabei schweigt, tief, geheimnisvoll tief, so tief, wie er seine Wurzeln taucht in den – wir benötigen das passende Wort nicht, wenn wir denken. Erdengrund!«

»Es ist dies doch immer wieder – ein Wahnsinn! Himmel. Gütiger Gott, du Dramatiker, der beste aller Zeiten. Ich hänge dich auf am nächstbesten Baum! So oder so. Aber das hast du fein gemacht, ausnahmsweise etwas Feines. Ein großes Staunen, immer wieder. Eine Angst auch, ein Glück, wenn die Nase, die Lippen und der Verstandesapparat nicht mehr hinaus wollen … aus der Scham. Bereits erschlafft oder nicht – rosa im Bett, Champions-League-Duft. Gibt es vielleicht Ecken auf dieser Welt, eine Nische, einen Bottich, irgendetwas, das Vulven kreiert, die nicht rosa schimmern?«
»Du regst dich auf
mir.«

Beigaben zu #Liebe

in unserer Playlist #Liebe auf dem Youtube-Kanal des »Verlag Ingo Munz«.

Die Zusammenstellung gibt nicht zwingend wieder den musikalischen Geschmack des Autors. Sie flankiert und veranschaulicht lediglich den Weg unseres denkenden Protagonisten vom jungen Mann bis hin zum Greise.

Zum Teil finden sich die Songtexte im Roman wieder, zum Teil tauchen Bruchstücke darin auf, zum Teil stehen sie bloß für das Temperament des jeweiligen Lebensalters.

Bauhaus: Bela Lugosi’s dead

#Affirmation
Manche sagen, ich sei verstörend. Was sie in Wirklichkeit meinen: Ich bin oft anderer Meinung als sie …
Kannst Du andere Meinungen ertragen? Bist Du wirklich open minded? Verträgst Du wirklich noch andere Ansichten, ohne dass es Deine Identität ins Wanken bringt?

»Haben Bauhaus jemals Musik leiser gedreht? Haben sie nicht, natürlich nicht. Und Beckett? Nein, ein Beckett hatte die Buchstaben. Volle Konzentration auf die Buchstaben. Da brauchte es keine Noten. Und Jean-Paul? Das Sein und das Nichts? Hat Sartre mal zu laut Musik gehört? Und die Simone war dann böse und hat die Tür zugeknallt? Die Tür des Hotelzimmers? Soll ja gerne im Hotel gelebt haben, dieser Bonzen-Kommunist. War da die holde Simone überhaupt dabei? Müssen sich ja zeitlebens in den Haaren gelegen haben. Konnten augenscheinlich nicht ohne und auch nicht miteinander. Und diese Emanze! Allein der Name: Bohwa. Wie das schon klingt! Wie Bovist. Wie Stinkbovist. Dieser Pilz, der aussieht wie ein Schwanz und der stinkt wie ein Schwanz und der anfängt zu stauben, wenn man dran rumdrückt …«

Beautiful South – Song For Whoever

So richtig romantisch ist die Welt erst dann, wenn wir mindestens sieben Milliarden Menschen ungesühnt lieben dürfen, heißt es in dem Roman »Das Nicht und die Liebe«. Dagegen ist dieses kleine Gedicht ein echtes Loblied auf die zweieinige Liebe.

Beasley Street – John Cooper Clarke

Hoppla, da ist einer mal so richtig sauer! Was hält er seinen Mitmenschen vor? Warum erwartet er nichts mehr von ihnen? – Die Zuschauer im Forum Kunst & Architektur scheinen nicht gerade unbeeindruckt.

1 Kommentar

  1. Wie kann ich sagen, was ich fühle, wenn ich diesen Auszug aus #Eine Liebe, auf mich wirken lasse?
    Ich ringe nach passenden Worten. Doch Worte, Silben, Poesie – ich find sie nicht angemessen.

    Ich fühle nur. Ich bin ein Empath, Empathin, hochsensibel und hyperromantisch. Ich fühle diese Worte, Ingo Munz‘ – ich gehe auf die Reise mit ihnen und in die Gedankenwelt der beiden Liebenden. Es ist soo wunderschön. Ich will mehr davon und lechze nach diesen Worten. Ich denke, wie selig wär mein Leben, könnt‘ ich auch so #Eine Liebe, erleben.

    Doch der Autor bewirkt, dass ich mich wiederfinde in einem Traum von WAHRER LIEBE – von eben der EINEN LIEBE, die Worte nicht braucht, die aber die Kunst schöpft.

    Dieses Gespür für Feinheiten, ein Hauch von Erotik, Gedanken, die aufrichtig Liebende sich schenken – Großartig!!

    Ich danke dem Autor, ja, Ihnen, Herr Munz, für diese Traumreise und erwarte sehnlichst den vollendeten Roman.

    Herzlichst.
    Catherine Horn