Das Türenkonzert

(7 Kundenrezensionen)

10,00

Das Türenkonzert
Ein trostloses Großstadt-Wohnhaus: Die Bewohner leben in der Anonymität ihres eigenen kleinen Kosmos vor sich hin und scheren sich nicht um ihre Nachbarn, allenfalls um den Müll, den sie im Treppenhaus hinterlassen. Eines Tages jedoch zieht ein junger Mann in das Haus, der die gleichgültige Ruhe der Mieter stört.
Er freut sich auf gute Nachbarschaft, liebt Musik und hat eine wahnwitzige Idee: Alle Bewohner des Hauses sollen an einem festgelegten Tag im Takt zu Beethovens Neunter ihre Türen auf- und zuschlagen, ein gemeinsames Türenkonzert. Natürlich stößt dieser Störenfried der Gleichgültigkeit zunächst auf nichts anderes als Ablehnung. Aber dann beginnt der eine oder andere alteingesessene Mieter, sich für seine merkwürdige Idee zu interessieren …

»Ein ganz außerordentliches kleines Hörkunstwerk!«

Audio-CD, 47 Minuten Spieldauer
ISBN: 978-3-939932-06-2

Lieferzeit: 1 - 3 Werktage

Artikelnummer: 000003 Kategorien: ,

Beschreibung

Was uns Beethoven und Schiller heute zu sagen haben

»Eine der besten Kurzgeschichten, die ich je gehört hab.«

 

Seit 48 Jahren passiert in einem ganz gewöhnlichen Mietshaus einer ganz gewöhnlichen Stadt genau das, was wohl überall in den unpersönlichen Mietshäusern dieser Welt passiert: eigentlich nichts Besonderes! Mit dem Einzug von Marius Möller ändert sich das Bild abrupt. Unterstützt von Ludwig van Beethovens berühmter Neunten Symphonie und inspiriert durch den Geist Friedrich Schillers, rebelliert Marius Möller gegen den Gleichmut in nachbarschaftlichen Beziehungen, gegen die Abscheu vor dem angeblich Unmöglichen. Das Hörspiel beschreibt, was geschehen kann, wenn man mit Schiller und Beethoven zwei der großen deutschen Klassiker nicht nur bewundert, sondern sie beim Wort nimmt.

Ingo Munz empfiehlt: Eine Flasche Rotwein, gemütlich hinsetzen und eine Dreiviertelstunde lang lauschen. Danach, denke ich, wird sich jeder ein wenig besser fühlen …

Noch immer unschlüssig? Viele weitere Informationen zu Machart, Vorgänger-Versionen und Kritiken unter: www.ingomunz.com/eine-der-besten-kurzgeschichten/

Zusätzliche Information

Gewicht0.091 kg
Größe14.0 × 12.4 cm
Vom Autor signiert

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Marke

Verlag Ingo Munz

GTIN

9783939932062

7 Bewertungen für Das Türenkonzert

  1. Dr. Maria Frühwald auf Amazon.de (Verifizierter Besitzer)

    Ein kleines Schmuckstück: Selten habe ich ein so freundliches, witziges und gleichzeitig nachdenklich machendes Stück gelesen oder gehört wie das Türenkonzert. Ich verschenke es sehr gerne und werde sicher noch mehr bestellen.

  2. Linda auf Amazon.de (Verifizierter Besitzer)

    Mit eine der besten Kurzgeschichten, die ich je gehört habe: maximal unterhaltsam, kurzweilig, lustig und wie es mein alter Deutschlehrer so schön sagen würde “regt zum Nachdenken an”. Die Vertonung ist toll und es macht Spaß, Beethovens Neunte in dieser Erzählung zu hören. Alle, die in einem Mietshaus wohnen, werden sicher viel zum schmunzeln haben. Ist auch ein tolles Geschenk zum Umzug/Einzug.

  3. Hanns-Werner Prunck für podcast.de (Verifizierter Besitzer)

    Ja ja, Sie haben richtig gelesen. Ingo Munz hat eine Geschichte über die Macht der Musik geschrieben. Die ist nämlich so groß, dass man damit sogar ein deutsches Miethaus auf Vordermann kriegt… Wetten?

  4. Winfried Borchert für die Magdeburger Volksstimme (Verifizierter Besitzer)

    Ode an das Miteinander
    Marius Möller ist neu in dem gewöhnlichen Mietshaus, in dem Zeitungen abhanden kommen und Fahrräder; wo Hauswochenmuffel am Schwarzen Brett angeprangert werden. Musikliebhaber Möller findet sich nicht damit ab, dass die 16 „Parteien“ – Singles, Paare, Familien mit Kindern – desinteressiert und freu(n)dlos vor sich hin vegetieren. Seine Idee: Alle Mieter sollen an einem bestimmten Tag zu Beethovens 9. Sinfonie im Takt ihre Wohnungstüren auf- und zuschlagen. Der umwerfende Plan scheitert zunächst, weil sich einige Griesgrame verweigern. Dennoch ändert sich – anfangs kaum merklich – das Klima im Haus. Man grüßt sich plötzlich, und der Initiator lässt nicht locker.
    Mit dem „Türenkonzert“ ist Autor Ingo Munz, dem inzwischen verstorbenen Sprecher Traugott Buhre und dem Stimmbuchverlag ein ganz außerordentliches kleines Hörkunstwerk geglückt. Untermalt von Ausschnitten aus Beethovens Musik und Schillers Text zeigt es die wundersame Wandlung einer Hausgemeinschaft vom Neben- zum Miteinander. Prädikat: Besonders wertvoll!

  5. Florian Hillberg für media-mania.de (Verifizierter Besitzer)

    Ein neuer Mieter zieht in das Großstadt-Wohnhaus ein, wo sich die Leute zwar gegenseitig vom Sehen her kennen, ansonsten aber kaum Notiz voneinander nehmen und aneinander vorbei leben. Der neue Mieter Marius Möller möchte nun ein unglaubliches Experiment wagen und fordert die anderen Bewohner schriftlich auf gemeinsam an einem festgelegten Termin die Türen im Takt zu Beethovens Neunter zuzuschlagen. Zunächst stößt Möller mit dieser Idee auf Ablehnung, doch nach und nach begeistern sich immer mehr Mieter für dieses Projekt …
    Meinung: Ingo Munz schrieb eine wundervolle Kurzgeschichte über die Anonymität innerhalb von Wohnhäusern in Großstädten, wo kaum jemand den Nachbarn wirklich kennt. Erzählt wird die Geschichte von einem älteren Bewohner, der die Bemühungen des jungen Mannes mit einer Mischung aus Verwirrung, Belustigung und Faszination beobachtet, aber begeistert an dem Projekt teilnehmen möchte. Als Sprecher konnte Traugott Buhre gewonnen werden, ein Schauspieler, dessen stimmliche Akrobatik perfekt dafür geeignet ist die Emotionen, die diese Geschichte hervorruft, hörbar zu machen. Begleitet wird die Lesung durch die Musik von Beethoven, dessen Kompositionen einen wunderschönen Klangteppich für die Erzählung bilden. Die passenden Geräusche eines belebten Hauses sorgen für eine authentische Atmosphäre. Leider ist das Hörvergnügen nicht von langer Dauer, denn nach gut 48 Minuten ist das Türenkonzert bereits vorüber. Dennoch ist das Produkt sein Geld wert, denn der Hörer bekommt eine sehr schöne und humorvoll erzählte Geschichte geboten, die eine wichtige Botschaft transportiert.
    Aufmachung: Die äußere Gestaltung ist sehr dezent gehalten worden und zeigt ein unifarbenes Cover mit Notenzeilen und Türknauf. Das Booklet selbst hat für den interessierten Hörer nur ein Minimum an Informationen parat. Fakten zum Autor und Hinweise auf weitere Produkte des Verlags wären schön gewesen.
    Fazit: Eine wunderbar erzählte, nachdenklich stimmende Geschichte über Einsamkeit und Nachbarschaft. Traugott Buhre ist ein sehr gefühlvoller Sprecher, der die Atmosphäre der Story perfekt einzufangen versteht. Trotzdem das Hörbuch sehr kurz ist, kann man bedenkenlos zugreifen, sollte man anspruchsvolle Unterhaltung suchen.

  6. Captain Blitz für www.hoerspielhoelle.de (Verifizierter Besitzer)

    Es kommt neuer Schwung in ein ansonsten tristes und langweiliges Mehrfamilienhaus in einer Großstadt, denn der Neuling im Haus, ein junger Mieter, bringt seine Vorliebe für klassische Musik mit. Diese Liebe zur Musik möchte er auch den anderen Mietern näherbringen und so die Gemeinschaft im Haus fördern. Er hat deshalb eine ganz besondere Idee, denn zu Beethovens Neunter sollen alle Bewohner des Hauses in einem bestimmten Takt ihr Wohnungstür zuschlagen. Anfangs halten nur wenige etwas von dieser ungewöhnlichen Idee, doch dann stimmen immer mehr mit ein. So nimmt das Türenkonzert seinen Anfang!
    Meinung: Eine eigenwillige Idee und eine eigenwillige Geschichte aus der Feder von Ingo Munz, die aber durchaus einen gewissen Unterhaltungsfaktor hat, der aus der Abstrusität der Handlung hervorgeht. Neben der Musik, die logischerweise einen Großteil der Story ausmacht, wird natürlich auch das teilweise doch sehr anonyme Leben in einem Mehrfamilienhaus thematisiert und die Gleichgültigkeit angeprangert, in der viele Menschen nebenher vegetieren. Innovativ und extrem kurzweilig und das liegt nicht nur an der recht kurzen Spielzeit von 49 Minuten.
    Traugott Buhre trägt diese Geschichte vor und er macht seine Sache sehr gut und bringt den alten Mieter bestens und glaubwürdig rüber. Sicherlich hätte man die Handlung auch aus der Sicht des jungen Neumieters erzählen können, doch dann hätte Buhre nicht mehr als Erzähler gepasst, aber eine weitere Variante wäre es durchaus gewesen. Wie dem auch sei, Traugott Buhre brummelt sich souverän durch das Türenkonzert, die Betonungen sitzen und die Vorstellung fällt ziemlich facettenreich aus, mit dieser Darbietung kann man rundum zufrieden sein.
    Wie man sich denken kann, gibt es hier reichlich Musik, macht sie ja auch einen essentiellen Teil der Handlung aus. Logischerweise bekommen wir hier Beethovens Neunte serviert, dazu noch eine ganze Reihe Geräusche und die Soundkulisse des Wohnhauses kommt bestens rüber. In der Hinsicht geht Stimmbuch diesmal in die Vollen und präsentiert, was die Inszenierung anbelangt, eine überragende Lesung.
    Eine innovative, niveauvolle und unterhaltsame sowie auch kurzweilige Geschichte, die dazu von Stimmbuch schön umgesetzt wurde, wirklich klasse. Eine starke Mischung aus Handlung und Musik und für musikalische Menschen eine empfehlenswerte Angelegenheit!

  7. Musele für www.claudio.de (Verifizierter Besitzer)

    Eine grandios inszenierte Lesung mit Musik und Geräuschen, rundum vom Feinsten: Die Idee für dieses Hörspiel: außergewöhnlich und ebenso genial! Die Vertonung ist so gelungen, dass man das Gefühl hat, als Teil der Wohngemeinschaft mitten drin zu stehn – im Großstadt-Wohnhaus. Und nicht zuletzt ist die Geschichte ein Plädoyer für mehr Miteinander, Verständnis und Menschlichkeit – denn wo Menschen sind, „menschelt´s“ eben …

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