Stand: März 2019

Die gesammelten Werke des Ingo Munz, vorläufiger Stand

Alle bislang veröffentlichten Werke als gehaltvolles Bündel zum Preis von 89 Euro anstatt 106,70 Euro. Der Preis versteht sich inklusive der Versandkosten.

Etwaige Sonderwünsche (als Geschenk verpackt oder vom Autor signiert et cetera) bitte nach Absprache.

Ein zorniger Dichter!

Stephan Hermsen

Journalist, Neue Ruhr Zeitung (NRZ)

Weitere Stimmen zu den Geschichten aus Ruhrgebiet

»Ruhrgebietsgenervtheit.
Mentalitätskritik.
Literaturpreisherummoserei.
Nahverkehrfernweh.
Regionalchauvinismus.
Hasslieben.
Imbissbudenparallelitäten.
Lokalzeitungsverzweiflungen.
Andersschöne Orte.
Kabarettdoofheit.
Große Fresse.
Großes Herz.
Poesie. (Ach, Ulriken.)
Das, was davon übrig bleibt.
Lesen!«
Volker K. Belghaus

Leseempfehlung: #GeschichtenAusRuhrgebiet von @Amorkratie – allein schon wegen der typographischen Gestaltung.
Dr. Simon Meier via Twitter

Munz hat den besonderen, einen anderen Blick. Er ist dem Ruhrgebiet sehr verbunden, liebt es gar, leidet aber auch an ihm.
Peter F., auf Amazon.de

Ein zorniger Dichter!
Stephan Hermsen für die NRZ

Ein Buch wie ein Vulkan!
Klaus M. im Anschluss an eine Lesung

Beste Balkonrede, die ich so genossen habe. Aus der Lesung von einem liebevollen Autor, der heute Abend drei Geschichten aus seinem 2017 erschienenen Buch „In der Niederlage liegt eine Würde, die dem Sieg kaum zusteht – Geschichten aus #Ruhrgebiet“ gelesen hat. Die Erzählungen waren sehr lebendig und kraftvoll, emotional, unkonventionell.
Atalay Karacan auf Instagram

Unter dem Hashtag #GeschichtenAusRuhrgebiet finden Sie Bilder von Lesern zu den im Band besprochenen Orten.
Zum ausführlichen Artikel mit weiteren Informationen

Das ist höchst persönlich und humorvoll in der Selbstbespiegelung („Ich befürchte, lustiger kann ich nicht mehr.“), entlarvend in der Zwiesprache mit den Zuständen und Dingen des Lebens, zuweilen tiefgründig – und nachvollziehbar für alle werdenden Väter und Mütter, für solche, die es werden wollen oder schon sind.

Dagmar Schwalm

Journalistin, Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)

Weitere Stimmen zu »Vater werden«

»Ein Kleinod in Wort und Bild. Etwas ganz Eigenes. Die Bilder, sprich Zeichnungen, begleiten wunderbar die Metamorphose des „Mannes zum Vater“. Stark, nah, eindringlich und doch nie eindeutig in ihrer Aussage. Skizzenhaft, menschlich, manchmal beinahe verstörend. Ein Büchlein für Kunstgenießer und Liebhaber der gehobenen Unterhaltung. Prädikat „empfehlenswert“.«
Barbara Schilling für die »Papa App«. (zur ganzen Rezension)

»Ich hab’s so weggelesen und mich köstlich amüsiert – herrlich!«
Nicole Landeck via Facebook

»Und den Sonderpreis der Jury gewinnt – wieder einmal – Stefan Michaelsen. Was da in diesem Buch zusammenfließt, ergibt eine perfekte Symbiose zwischen Syntax und Strich, Form und Struktur, Bild und Bildnissen.«
Ernst-Dieter Kretschmann per Brief an den Verlag

»Der Untertitel „50 Miniaturen über jene neun Monate, die uns zu Männern machen“ klingt fast nach einem Sachbuch, ist es aber nicht. Ingo Munz gelingt der Einblick in einen kleinteiligen Werdegang, der mit einem Herrn namens Verantwortung beginnt und mit „Johanna!“ vorläufig abschließt. Dazwischen liegen unendlich viele Stationen, die zu bewältigen sind: die Flut von Ratgebern, die weitreichende Namensdiskussion, das Zusammenziehen mit der Lebensgefährtin verbunden mit dem Versuch, diverse Pfannenwender auszusortieren, oder die bis dahin nicht gekannte Angst vor dem Tod. Das ist höchst persönlich und humorvoll in der Selbstbespiegelung („Ich befürchte, lustiger kann ich nicht mehr.“), entlarvend in der Zwiesprache mit den Zuständen und Dingen des Lebens, zuweilen tiefgründig – und nachvollziehbar für alle werdenden Väter und Mütter, für solche, die es werden wollen oder schon sind.«
Dagmar Schwalm für die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ). (zur ganzen Rezension)

»Ein großartiges Buch, in jeder Hinsicht. Es sieht wunderschön aus, die Zeichnungen und der Satz sind toll, und die Texte ohnehin. Ein ganz neuer Ton findet sich darin, weniger an der sogenannten Sprachoberfläche, denn die munzsche Formulierungskunst gab es ja schon vorher. Aber hier klingt nun eine Ehrfurcht vor dem Leben und den Überraschungen, die es bietet, an, die ich so noch nicht kannte, und die den Text trotz aller Ironie von jeglicher Überheblichkeit befreit.«
Dr. Simon Meier-Vieracker per Brief an den Verlag

»Ich mag das Buch. Ich mag es einfach!«
Jan Heerlein via Facebook

»Ein wirklich sehr gutes Buch. Mit unverkennbaren Sinn für Humor, Satire, Ironie und soziale/menschliche Kritik. Und wie immer in toller ästhetischer „Umrandung“, auch wenn ich diesmal Stefan Michaelsens tolle Zeichnungen – angesichts des Themas – zu „martialisch“ fand.«
Eugen Bednarek per Brief an den Verlag

»Eine ganz große Hommage an die Mutter. Sag ihr das mal!«
Petra Göbel per Brief an den Verlag

Extras zu Machart und Inhalt, wie Videos und eigener Facebook-Präsenz unter:
www.ingomunz.com/vater-werden/

Dieses Buch … ist in allem so unfassbar … mächtig …besonders …

Hans-Dieter Kretschmann

via Twitter

Weitere Stimmen zu »Das Nichts und die Liebe«

»Die Sprache von eigensinniger Ästhetik sowie der Roman selbst orientieren sich an keinem gesellschaftlichen Wertmaßstab – alles ist sehr eigenständig, individuell, und meiner Meinung nach ein Kontrapunkt zur einen oder anderen Scheinwelt.
Der Schreibstil ist ehrlich mit außergewöhnlichen, anti-etablierten Sprachbildern. Zum Teil wird vorwiegend den zur heutigen Zeit in Vergessenheit geratenen Wörtern Beachtung geschenkt, mal findet Umgangssprache Verwendung.«
Jasmin T. Wolf auf Facebook.
(zur kompletten Rezension)

Der Beginn ist geheimnisvoll … die Details werden mit einer blumenreichen Sprache genau beschrieben. Die Sprache ist sehr gewählt … vielleicht etwas nostalgisch zu benennen …mit langen Sätzen, wie sie Philosophen benutzen.
Im Elternhaus des Philosophen, einem der drei Haupt-Darsteller, gab es viele berühmte Besucher, berühmte Menschen wie Dichter, Künstler und auch Homöopathen.
Tolle Wörter kommen vor wie „tausendäugige Scharfsinnigkeit“,“fulminanter Augenaufschlag“und beeindruckende, romantische Sätze wie: „Ja, alle Sterne dieser Welt schienen allein aus ihren Augen zu blicken“.
Im Kapitel 18 dann eine sehr offene, teils obszöne Liebesszene …
Viele Wortspiele, spannend aneinander gereihte Gedanken-Aussagen und Wort-Kreationen (wie z.B. un-behut) machen den Roman sehr lesenswert und interessant.
Fazit der letzten Seite: „Jetzt lieben“ … also doch nicht hoffnungslos!
Dr. Ute Boeddrich per E-Mail an den Verlag

»Ich habe gerade das Kapitel “Der Reise Anlass gelesen”. Originelle wie großartige Sprachbilder und Gedanken. Unter anderen: “Zu Zeiten, da der Krimi seine Blütezeit erlebt und erfolgreiche Bücher mehr und mehr Kreuzworträtseln gleichen, die man mit blutfarbenen Stiften auszufüllen hat, machen Messerblöcke auf Anrichten und sprechende, schärfste Klingen eine gute Figur”. Dazu im Kapitel bis kurz vor Schluss die im Hintergrund lauernde Spannung, was geschehen wird, wer sie ist, der Reise Anlass. Klasse! – Den neuen Roman, ich werde ihn kaufen, auch für 24,95 Euro.«
Klaus Märkert per E-Mail an den Verlag.

Dieses Buch verschlingt man nicht – man liest und genießt es.
Vielen lieben Dank, Herr Munz!
Elli Proschke

»Fein, fein, sehr gelungen! Ebenso einfach wie komplex. Schriftstellerisch gut ineinandergeformt. Der Witz und das Entdecken von Momenten, Dingen und Handlungen zeigt meisterhaftes Gespür!«
Felix Antenbrink auf der Facebook-Fanpage von »Das Nichts und die Liebe«.

Ok, das mit der Liebe ist durch. Zu diesem Thema scheint schon alles geschrieben, gesagt und gesungen worden zu sein. Aber kann Liebe überhaupt redundant werden? Eigentlich nicht, solange Menschen wie der Essener Schriftsteller und Verleger Ingo Munz so einen hochpoetisch-komplexen Roman in die Welt schreibt.
Volker K. Belghaus für Heimatdesign, #14 (zur kompletten Rezension)

Der einsame und fast geldlose Grübler heißt Robert, und wir können ihn uns vielleicht ein bisschen wie eine Figur aus einem Roman oder einer Erzählung Robert Walsers vorstellen, oder, wenngleich er ein Mann mit Eigenschaften ist, uns an die Gedankenprosa von Robert Musil erinnert fühlen.
Dr. Wolfgang Cziesla für www.revierpassagen.de (zur kompletten Rezension)

Dieses Buch … ist in allem so unfassbar … mächtig …besonders …
Hans-Dieter Kretschmann via Twitter

Ihr Buch … wundervoll … es fühlt sich an, als würde ich in ein Land der Sehnsucht eintauchen. Bevor ich zu lesen begann, habe ich »Das Nichts und die Liebe« erst einmal in Frischhaltefolie gepackt, damit das unschuldige, blütenweiße Buch keinen Schmutzschaden erleidet. Zahllose Lieblingssätze haben mich immer wieder fasziniert … hingerissen … und öfter mal eine Glücksdepression in mir ausgelöst, falls es so etwas überhaupt gibt …
Alexandra per Brief an den Autor

Das Nichts und die Liebe … ist kein linear erzählter Liebesroman. Vielmehr „philosophieren drei Menschen aus unterschiedlichen Milieus über die Liebe“ in wohl gewählten Formulierungen und eigenwilliger Syntax. Erst nach und nach geben die Kapitel ihren Zusammenhang frei und führen zum Aha-Erlebnis. So haben die Personen stets eine realistische Vorlage. Ein bekannter, noch lebender Philosoph gehört auch dazu.
Dagmar Schwalm für die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)
(zur kompletten Rezension)

So sollte es sein, wenn man ein Buch sieht: der Einband lässt einen innehalten, macht einen neugierig!
So sollte es sein, wenn man ein Buch aufschlägt: die erste Seite zieht einen in die Geschichte!
So sollte es sein, wenn man ein Buch liest: man taucht ein in fremde Gefühls- und Gedankenwelten, man hält inne, denkt nach, verliert sich und findet sich ein Stück reicher in der Gegenwart wieder!
Eva auf ingomunz.com

»Ein ganz wunderbares Buch. Für mich jetzt schon ein Klassiker. Unbedingt lesen!«
Catherine Horn auf Facebook

»Ein Buch voller Wahrheiten.«
Thomas Kudela, per E-Mail an den Verlag

»Der Roman profiliert sich zwar als „ein gänzlich humorloses, dafür durchaus politisches Erzählwerk“, bietet aber durchaus auch Handlung und drei sympathische Protagonisten. Die Zeichnungen zur Geschichte stammen aus der Feder von Stefan Michaelsen.«
Coolibri, Magazin für das Ruhrgebiet

»Das Nichts und die Liebe – endlich! Jetzt kaufen! Jetzt lesen! Jetzt lieben!«
Simon Meier-Vieracker auf www.ingomunz.com

»Die deutsche Sprache in dieser Form beherrschen nicht mehr viele Autoren.«
Karin Horn auf www.villa-siegfried.de

»Man sollte nur die Munz’sche Lesart mit genügend Aufmerksamkeit verinnerlichen. Dann wird die Lektüre ein Vergnügen.«
Anna Scheu, per E-Mail an den Verlag

»Der Roman, arm an Handlung, fühlt dem Innenleben der drei Protagonisten nach, dem ständigen Gedankenfluss und den Gefühlen, die das, was die Figuren einen Tag lang tun, begleiten. Die Sprache des Romans macht diesen ständigen Fluss selbst mit, lang sind die Sätze, mitunter kunstvoll die Satzkonstruktionen und manchmal altertümlich die Wortwahl. Der jeweilige Gedankenfluss der Figur vermischt sich oft mit demjenigen des Erzählers, der seinerseits reflektiert über dieses Gedachte. Den Zuhörern war das Zuhören durchaus ein Vergnügen, vielleicht auch, weil das Versprechen des Romans „gänzlich humorlos“ zu sein, nicht ganz stimmte. Und weil der Autor sich als freundlicher und offener Gesprächspartner erwies, der mitunter selbst zu staunen schien, was eine Figuren so treiben und denken. Was er übrigens auch im Roman selbst thematisiert – so spricht der Erzähler schon mal seine Leser an. Im Anschluss signierte Ingo Munz etliche Bücher, die die Gäste gerne kauften, um selbst die gesamte Geschichte in dem schön ausgestatteten Buch nachzulesen.«
Sabine Gebhardt für die Frankenpost

»Einige stilistische Eigenheiten haben sich mir auch erst im Laufe der Seiten erschlossen. Ab Seite 30 fand ich’s gut lesbar, ab Seite 50 einen großen Spaß.«
Michael Knak, per E-Mail an den Verlag

»Angewandte Tiefenpsychologie für den Alltag! Ein mehr als nur interessantes Buch.«
Jochen Thinius auf seiner Homepage

„Wann zeigt der Mensch sich bereit für das, was er am meisten vermißt?“ (I. Munz)
Ingo Munz ist nicht der Typ, der antwortet. Lieber fragt er und schickt seine Leser auf eine eigene Reise auf der Suche nach der Liebe.
Gewinnbringende, inspirierende Gedanken werden durch drei Protagonisten transportiert, von denen erfreulicherweise einer tief zu spüren und zu wissen scheint, daß Liebe …, ja was ist?
Im Erleben der Protagonisten zieht sich ein Schleier der Melancholie, die dem Leben wohl inne wohnt, über das Werk. Denn keiner der Drei ist wahrhaftig in der Lage, den Anderen das zu geben, was sie so dringend benötigen. Das stimmt traurig.
Wenngleich wir es hier mit drei sehr klugen Köpfen zu tun haben, Erkenntnis allein kann der Weg nicht sein.
„… die Fähigkeit zu außergewöhnlichen Gedanken lebt in den Herzen der Menschen, die das Herz in den Kopf, also ins Denkzentrum zu verlagern vermögen…“ (I.Munz)
Danke für die wunderbaren Gedankenanstöße, Christiane
Christiane Bach auf der Homepage des Verlags

Informationen zu Machart, Inhalt, Videos, eigener Facebook-Präsenz unter:
www.ingomunz.com/das-nichts-und-die-liebe/

Je verdichteter/individueller ein Werk, desto größer die Geringschätzung/Ignoranz.

Ingo Munz

Schriftsteller

Weitere Stimmen zu »An der Grenze«

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Auf geht's, nur zu!

Extras zu Machart, Inhalt und den beteiligten Künstlern unter:
www.ingomunz.com/an-der-grenze

Ein Text, der noch immer in mir nachhallt – eine geniale Beschreibung der menschlichen Existenz …

Yvonne Borghardt

via Twitter

Weitere Stimmen zu »Unser Stupor itzt in Ödnis«

»Die erste Ausgabe der Zeitschrift „Unserheft“ verbindet eindrucksvoll auf Augenhöhe kurze Prosa mit Bildern von Ute Helmbold.«
Dagmar Schwalm für die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)

Gesammelte Infos zu Machart, Inhalt und den beteiligten Künstlern unter:
www.ingomunz.com/unser-stupor-itzt-in-oednis-unterm-bunt-gescheckten-firnis-der-verfuehrung/

Eine grandios inszenierte Lesung mit Musik und Geräuschen, rundum vom Feinsten: Die Idee für dieses Hörspiel: außergewöhnlich und ebenso genial! Die Vertonung ist so gelungen, dass man das Gefühl hat, als Teil der Wohngemeinschaft mitten drin zu stehn – im Großstadt-Wohnhaus.

Musele

Kritiker, Claudio.de

Weitere Stimmen zu »Das Türenkonzert«

»Mit eine der besten Kurzgeschichten, die ich je gehört habe: maximal unterhaltsam, kurzweilig, lustig und wie es mein alter Deutschlehrer so schön sagen würde “regt zum Nachdenken an”. Die Vertonung ist toll und es macht Spaß, Beethovens Neunte in dieser Erzählung zu hören. Alle, die in einem Mietshaus wohnen, werden sicher viel zum schmunzeln haben. Ist auch ein tolles Geschenk zum Umzug/Einzug.«
Linda auf amazon.de

»Ja ja, Sie haben richtig gelesen. Ingo Munz hat eine Geschichte über die Macht der Musik geschrieben. Die ist nämlich so groß, dass man damit sogar ein deutsches Miethaus auf Vordermann kriegt… Wetten?«
Hanns-Werner Prunck für podcast.de

»Ode an das Miteinander
Marius Möller ist neu in dem gewöhnlichen Mietshaus, in dem Zeitungen abhanden kommen und Fahrräder; wo Hauswochenmuffel am Schwarzen Brett angeprangert werden. Musikliebhaber Möller findet sich nicht damit ab, dass die 16 „Parteien“ – Singles, Paare, Familien mit Kindern – desinteressiert und freu(n)dlos vor sich hin vegetieren. Seine Idee: Alle Mieter sollen an einem bestimmten Tag zu Beethovens 9. Sinfonie im Takt ihre Wohnungstüren auf- und zuschlagen. Der umwerfende Plan scheitert zunächst, weil sich einige Griesgrame verweigern. Dennoch ändert sich – anfangs kaum merklich – das Klima im Haus. Man grüßt sich plötzlich, und der Initiator lässt nicht locker.
Mit dem „Türenkonzert“ ist Autor Ingo Munz, dem inzwischen verstorbenen Sprecher Traugott Buhre und dem Stimmbuchverlag ein ganz außerordentliches kleines Hörkunstwerk geglückt. Untermalt von Ausschnitten aus Beethovens Musik und Schillers Text zeigt es die wundersame Wandlung einer Hausgemeinschaft vom Neben- zum Miteinander. Prädikat: Besonders wertvoll!«
Winfried Borchert für die Magdeburger Volksstimme

»Ein neuer Mieter zieht in das Großstadt-Wohnhaus ein, wo sich die Leute zwar gegenseitig vom Sehen her kennen, ansonsten aber kaum Notiz voneinander nehmen und aneinander vorbei leben. Der neue Mieter Marius Möller möchte nun ein unglaubliches Experiment wagen und fordert die anderen Bewohner schriftlich auf gemeinsam an einem festgelegten Termin die Türen im Takt zu Beethovens Neunter zuzuschlagen. Zunächst stößt Möller mit dieser Idee auf Ablehnung, doch nach und nach begeistern sich immer mehr Mieter für dieses Projekt …
Meinung: Ingo Munz schrieb eine wundervolle Kurzgeschichte über die Anonymität innerhalb von Wohnhäusern in Großstädten, wo kaum jemand den Nachbarn wirklich kennt. Erzählt wird die Geschichte von einem älteren Bewohner, der die Bemühungen des jungen Mannes mit einer Mischung aus Verwirrung, Belustigung und Faszination beobachtet, aber begeistert an dem Projekt teilnehmen möchte. Als Sprecher konnte Traugott Buhre gewonnen werden, ein Schauspieler, dessen stimmliche Akrobatik perfekt dafür geeignet ist die Emotionen, die diese Geschichte hervorruft, hörbar zu machen. Begleitet wird die Lesung durch die Musik von Beethoven, dessen Kompositionen einen wunderschönen Klangteppich für die Erzählung bilden. Die passenden Geräusche eines belebten Hauses sorgen für eine authentische Atmosphäre. Leider ist das Hörvergnügen nicht von langer Dauer, denn nach gut 48 Minuten ist das Türenkonzert bereits vorüber. Dennoch ist das Produkt sein Geld wert, denn der Hörer bekommt eine sehr schöne und humorvoll erzählte Geschichte geboten, die eine wichtige Botschaft transportiert.
Aufmachung: Die äußere Gestaltung ist sehr dezent gehalten worden und zeigt ein unifarbenes Cover mit Notenzeilen und Türknauf. Das Booklet selbst hat für den interessierten Hörer nur ein Minimum an Informationen parat. Fakten zum Autor und Hinweise auf weitere Produkte des Verlags wären schön gewesen.
Fazit: Eine wunderbar erzählte, nachdenklich stimmende Geschichte über Einsamkeit und Nachbarschaft. Traugott Buhre ist ein sehr gefühlvoller Sprecher, der die Atmosphäre der Story perfekt einzufangen versteht. Trotzdem das Hörbuch sehr kurz ist, kann man bedenkenlos zugreifen, sollte man anspruchsvolle Unterhaltung suchen.«
Florian Hillberg für media-mania.de

»Es kommt neuer Schwung in ein ansonsten tristes und langweiliges Mehrfamilienhaus in einer Großstadt, denn der Neuling im Haus, ein junger Mieter, bringt seine Vorliebe für klassische Musik mit. Diese Liebe zur Musik möchte er auch den anderen Mietern näherbringen und so die Gemeinschaft im Haus fördern. Er hat deshalb eine ganz besondere Idee, denn zu Beethovens Neunter sollen alle Bewohner des Hauses in einem bestimmten Takt ihr Wohnungstür zuschlagen. Anfangs halten nur wenige etwas von dieser ungewöhnlichen Idee, doch dann stimmen immer mehr mit ein. So nimmt das Türenkonzert seinen Anfang!
Meinung: Eine eigenwillige Idee und eine eigenwillige Geschichte aus der Feder von Ingo Munz, die aber durchaus einen gewissen Unterhaltungsfaktor hat, der aus der Abstrusität der Handlung hervorgeht. Neben der Musik, die logischerweise einen Großteil der Story ausmacht, wird natürlich auch das teilweise doch sehr anonyme Leben in einem Mehrfamilienhaus thematisiert und die Gleichgültigkeit angeprangert, in der viele Menschen nebenher vegetieren. Innovativ und extrem kurzweilig und das liegt nicht nur an der recht kurzen Spielzeit von 49 Minuten.
Traugott Buhre trägt diese Geschichte vor und er macht seine Sache sehr gut und bringt den alten Mieter bestens und glaubwürdig rüber. Sicherlich hätte man die Handlung auch aus der Sicht des jungen Neumieters erzählen können, doch dann hätte Buhre nicht mehr als Erzähler gepasst, aber eine weitere Variante wäre es durchaus gewesen. Wie dem auch sei, Traugott Buhre brummelt sich souverän durch das Türenkonzert, die Betonungen sitzen und die Vorstellung fällt ziemlich facettenreich aus, mit dieser Darbietung kann man rundum zufrieden sein.
Wie man sich denken kann, gibt es hier reichlich Musik, macht sie ja auch einen essentiellen Teil der Handlung aus. Logischerweise bekommen wir hier Beethovens Neunte serviert, dazu noch eine ganze Reihe Geräusche und die Soundkulisse des Wohnhauses kommt bestens rüber. In der Hinsicht geht Stimmbuch diesmal in die Vollen und präsentiert, was die Inszenierung anbelangt, eine überragende Lesung.
Eine innovative, niveauvolle und unterhaltsame sowie auch kurzweilige Geschichte, die dazu von Stimmbuch schön umgesetzt wurde, wirklich klasse. Eine starke Mischung aus Handlung und Musik und für musikalische Menschen eine empfehlenswerte Angelegenheit!«
Captain Blitz für www.hoerspielhoelle.de

»Eine grandios inszenierte Lesung mit Musik und Geräuschen, rundum vom Feinsten: Die Idee für dieses Hörspiel: außergewöhnlich und ebenso genial! Die Vertonung ist so gelungen, dass man das Gefühl hat, als Teil der Wohngemeinschaft mitten drin zu stehn – im Großstadt-Wohnhaus. Und nicht zuletzt ist die Geschichte ein Plädoyer für mehr Miteinander, Verständnis und Menschlichkeit – denn wo Menschen sind, „menschelt´s“ eben …«
Musele für www.claudio.de

»Ein kleines Schmuckstück: Selten habe ich ein so freundliches, witziges und gleichzeitig nachdenklich machendes Stück gelesen oder gehört wie das Türenkonzert. Ich verschenke es sehr gerne und werde sicher noch mehr bestellen.«
Dr. Maria Frühwald auf amazon.de

Informationen zu Machart, Inhalt, aber auch anderen Versionen unter:
www.ingomunz.com/das-tuerenkonzert/

Es war furios. Die Dichtung lebt. Ein bezauberndes Zusammenspiel.

Dr. Angela Weber

Literaturwissenschaftlerin, Claudio.de

Weitere Stimmen zu »Klavierpoesie«

»Die Freude groß beim Hören. Vielseitiges, Tiefsinniges, Nachdenkliches, Zärtliches, Zorniges, mit schöner Stimme vorgetragen. Dazu die wunderbare Klavierbegleitung von Alexandra Danshova.«
Karin Horn auf www.villa-siegfried.de

»Vor exakt 45 Jahren erschien Hans-Peter Dreitzels Hauptwerk, das ich nie gelesen habe, aber dessen Titel mir für immer unvergessen bleiben wird: „Das gesellschaftliche Leiden und das Leiden an der Gesellschaft“. Wie nur man selbst sein, fragt Dreitzel, wenn einen die Gesellschaft in Rollen zwingt? Wenn ich bisher an Ingo Munz gedacht habe, musste ich auch an Hans-Peter Dreitzel denken, denn ich habe mir gesagt: Für Ingo müsste man das Buch umschreiben, denn Ingo ist anders. Dieser Mann leidet nicht an der Gesellschaft, er leidet an sich selbst; weshalb er Gesellschaft zugleich sucht und fürchtet.

Und dann das: Klavierpoesie. Einfach großartig. Die Musik erhöht Ingo Munz‘ Texte um ein kaum zu ermessendes Maß, und umgekehrt verhält es sich nicht anders. Seine deklamatorischen Fähigkeiten kommen nun erst zur vollen Geltung, das verrucht anmutende Flüstern des Wortes „Fegefeuer“ etwa, oder das trotzig gerufene „ich“ in der rechten Hand der linken Hand. Die Gedichte, die ich schon kenne, erscheinen nun in völlig neuem Licht; und die, die ich noch nicht kenne, begeistern mich auch. Das Leiden ist – dem Himmel sei Dank – nicht verschwunden, doch Leiden woran? Ich vermag es nicht zu sagen, ich weiß nur: „Dass ich mein Maul“ stürzt mich in eine von großer Zuneigung durchdrungene Melancholie. Selbst die vier Jahreszeiten, die in Kulturpessimismus abzudriften scheinen, kriegen mit den wiederholten Zeilen mit dem blauen Band, das jeder und doch niemand zeigen will, noch die Kurve. Und in ein wohliges Bad aus Gänsehaut fühlte ich mich getunkt, wenn in der meditativen Erregung die Gedanken zu fliegen beginnen und Ingo Munz sogar zu singen anfängt. Das ist für mich der großartigste Moment der CD, wenn nicht seines bisherigen Werks.

Ich bin wirklich begeistert!«
Simon Meier-Vieracker auf www.ingomunz.com

»Mein Herz juchzt und jauchzt bei diesen wunder… wunder… wunderschönen Erinnerungen in Bildern. Es ist soo anrührend…! Merci.«
Catherine Horn auf Facebook

»Beinahe täglich begleitet mich Klavierpoesie und stets gibt es Neues zum Schmunzeln, Schmelzen und Nachsinnen. Die schöne Stimme in Kombination mit Alexandras fabelhaftem Klavierspiel ist Teil meines Alltags geworden.«
Tatjana auf www.ingomunz.com

»Klavierpoesie ist die organische Verbindung zweier herausragender Künstler und Menschen. Ihr zu lauschen berührt und erfreut zutiefst.«
Sebastian Spree auf www.ingomunz.com

Zu den Konzerten von Klavierpoesie:

»Es war furios. Die Dichtung lebt. Ein bezauberndes Zusammenspiel.«
Dr. Angela Weber via Facebook

»Gratulation zum Auftritt, wirklich genial.«
Didi Steinburg via Facebook

Informationen zu Machart, Inhalt oder der eigenen Facebook-Präsenz:
www.ingomunz.com/klavierpoesie/

Der Dichter Ingo Munz hat ein bezauberndes Hörstück geschrieben. Die Atmosphäre ist beklemmend und doch voller Zauber. Ich werde 20 Minuten lang Zeuge eines brillant erzählten, sorgsam komponierten Hörstücks.

Stefan Schröder

Kritiker, Woll-Magazin

Weitere Stimmen zum »Sargbauer«

»Der Dichter Ingo Munz hat ein bezauberndes Hörstück geschrieben. Die Atmosphäre ist beklemmend und doch voller Zauber. Ich werde 20 Minuten lang Zeuge eines brillant erzählten, sorgsam komponierten Hörstücks. „Der Sargbauer zu Fretter im Sauerland“ ist eine Geschichte, die aus ungewöhnlicher Perspektive erzählt ist und vordergründig unscheinbar, fast lakonisch daher kommt. Auf der anderen Seite regt das Hörstück auf eine Weise zum Nachdenken an, die uns Alltagsanlässe selten bieten.«
Stefan Schröder für das Woll-Magazin

»Und damit bringt er sein Spezialgebiet voll mit in das Hörstück ein: Religiöse Philosophie mit einem völlig unerwarteten, kuriosen Ausgang durchzieht das mit Musik von Rudy Radu unterlegte Hörstück. Erzählt wird die Geschichte übrigens aus der Sicht eines altgedienten Jagdgewehrs.«
Friedhelm Tomba für den Sauerlandkurier

»Ein zutiefst groteskes und originelles Hörstück. Sehr gute Sunday-Unterhaltung!«
Catherine Horn auf Facebook

Informationen zu Machart und der Genese des Hörstücks unter:
www.ingomunz.com/der-sargbauer-zu-fretter-im-sauerland/

Gesammelte Werke

zu 89 Euro

 

Achtung, Theorie! Was bedeuten Prosa, Drama, Lyrik?

Warum sich der Inhalt die Form sucht

 

Alexander Puschkin

Literarisches Verständnis: Prosa

Starker Tobak! Warum, wer sendungsbewusst ist, am besten Prosa verfertigt und Antwort auf die Frage, wessen Romane zwar gerne gelesen, aber schnell wieder vergessen werden.

Literarisches Verständnis: Drama

Der ewige Goethe hängt kopfüber vom Schnürboden eines Stadttheaters herab. Neben ihm: Ingo Munz und ein gewisser Lovis Löwenthal. Es gibt den Faust. Und es geht sehr ordentlich zur Sache!

Gottried Benn

Literarisches Verständnis: Lyrik

Warum Lyrik weniger mit Handwerk zu tun hat als die meisten denken. Und endlich Aufklärung darüber, warum Ingo Munz Johannes R. Becher Gottried Benn vorzieht.